Für eine reibungslose Druckabwicklung sind einige Vorgaben notwendig, die Sie beim Anlegen von Druckdaten einhalten müssen.
Bitte legen Sie die Druckdaten nach Möglichkeit im CMYK-Modus an und speichern Sie sie als PDF-Datei ab. Die Daten für klappbare Drucksachen wie Broschüren müssen im offenen, also „ausgeklappten“ Format angelegt werden. Sie können Ihre Druckdaten direkt im Warenkorb oder im Anschluss an die Bestellung in Ihrem Kundenkonto hochladen. Klicken Sie auf untenstehende Themen, um weitere Informationen zur Druckdatenerstellung zu erhalten.
Auflösung
Ausschießen
Aussparen
Beschnitt und Anschnitt
Briefumschläge
Bücher
Buchrückenstärke
Bundzuwachs
Cutkontur
Dateiformate
Datencheck: Fehlermeldung und Korrekturabzug
Duftlack
Druckdaten
Druckermarken
Druckvorlagen
Eintrittskarten
Falzungen
Farbe
Was heißt 4|0-farbig oder 4|1-farbig?
Farbabweichungen
Farbauftrag
Farbprofil
Foliendruck
Formate DIN-Norm
Linienstärke
Maßstab der Druckdaten
Plastikkarten
Poster
Programme
Randabfallende Objekte
Rechtschreibung
Scannen
Schneidetoleranzen
Schriften
Seitendrehung
Sicherheitsabstand
Sonderfarben
Sonderanfrage
Transparenzen
Überdrucken
Überlauf bei Doppelseiten
UV-Lack
Vektoren und Pixel
Zeichensätze
Auflösung
Kleine bis mittelgroße Bildgrafiken sollten uns in einer Mindestauflösung von 300 dpi übermittelt werden. Als Faustregel gilt: Bis zu einer Druckgröße von DIN A3 mindestens 300 dpi und falls größer als DIN A3, dann mindestens 150 dpi. Darüber hinaus möchten wir Sie bitten, Grafikdaten nicht zu interpolieren, da dies in der Regel zu Qualitätsverlusten führt.
Mit der Maßeinheit dpi (dots per inch) wird die Punktdichte einer Bilddatei angegeben. Für den Druck empfehlen wir also eine Auflösung von 300 Punkten pro Inch. Ein Inch entspricht einem Zoll und damit 2,54 Zentimetern. Bei einer Auflösung von 300 dpi befinden sich auf einer Fläche von 2,54 cm x 2,54 cm somit ganze 90.000 Bildpunkte.
Verdoppelt man die Größe einer Bildgrafik mit 300 dpi, hat sie anschließend nur noch eine Auflösung von 150 dpi. Denn Pixel sind Bildpunkte und keine Längeneinheit. Sie ‚schrumpfen‘ oder ‚wachsen‘ bei einer Veränderung der Bildgröße sozusagen mit und bleiben dadurch in ihrer Anzahl unverändert.
Sollten Sie Pixelbilder in Ihren Daten platzieren, achten Sie darauf, dass diese schon von vorneherein in der richtigen Größe angelegt sind, da ein Skalieren (Größer ziehen) der Bilder zu einer Verschlechterung der Qualität führt.
Das Ausschießen ist ein Verfahrensschritt, der zur Druckvorstufe zählt. „Ausschießen“ bezeichnet die Anordnung der einzelnen Seiten einer mehrseitigen Drucksache wie einer Broschüre, sodass sich nach Druck und Falzung die richtige Seitenfolge ergibt. Dafür muss zum Beispiel auch das Falzschema berücksichtigt werden. Diesen Schritt übernehmen wir für Sie. Bitte sehen Sie davon ab, Ihre Druckdaten selbst auszuschießen, da dies einen Mehraufwand bedeuten kann.
„Aussparen“ wird oft auch als „Ausschließen“ oder „Freilassen“ bezeichnet. Damit weiße oder andere helle Flächen nicht einfach mit dunkleren Tönen überdruckt werden, müssen sie beim nachfolgenden Aufbringen von Farbe ausgespart werden.

Der Beschnittrand wird einer Drucksache während der Planung hinzugefügt, fällt nach dem Druck aber weg. Er unterscheidet sich vom Sicherheitsabstand und sollte mit diesem weder gleichgesetzt noch verrechnet werden. Welche Breite für den Beschnittrand Ihres Wunschprodukts vorgesehen ist, können Sie unseren Druckvorlagen entnehmen. Diese erhalten Sie im Zuge des Bestellvorgangs.
In der Regel kalkulieren wir eine Breite von 3 mm ein. Möchten Sie zum Beispiel einen Flyer im Endformat 10,5 x 14,8 cm (DIN A6) anlegen, errechnen Sie das Datenformat, indem Sie zu allen Seiten 3 mm Beschnitt hinzurechnen. Das Datenformat entspricht dann also nicht mehr der DIN-Norm, sondern 11,1 x 15,4 cm. Nach dem Druck wird die Drucksache auf ihr Endformat zugeschnitten, indem eben diese 3 mm Pufferzone abgeschnitten werden.
Der Beschnittrand ist auch bei Einzelseiten zu berücksichtigen, die später zusammengesetzt oder gebunden werden sollen und auf denen überlaufende Motive platziert werden.
Hintergründe, die bis zum Rand der fertigen Drucksache reichen sollen, müssen den Beschnittrand ausfüllen. Bilder, die gewissermaßen über den Rand der Drucksache hinausreichen sollen, dürfen in den Beschnittrand hineinragen. Solche grafischen Elemente werden auch als "randabfallende Objekte" bezeichnet.
Beim Zuschneiden eines Druckprodukts auf ihr Endformat kann es zu Abweichungen von bis zu einem Millimeter kommen. Diese Differenzen sind unvermeidbar und sollten deshalb immer einkalkuliert werden. Druckereien benötigen den Beschnittrand als Spielraum, damit solche minimalen Abweichungen nicht ins Gewicht fallen.
Briefumschläge werden nicht vollflächig bedruckt. Bitte planen Sie in Ihre Gestaltung einen Greiferrand von 10 mm zur Oberkante des Endformats bzw. 15 mm zur Oberkante des Datenformats ein. Hier wird der Briefumschlag in die Druckmaschine gezogen und entsprechend bedruckt.
Druckvorlagen finden Sie in der jeweiligen Produktbeschreibung.
Bücher
Ein Hardcover ist ein Buch mit einem festen Umschlag (Einschlag). Der Umschlag wird aus einer 2,2 mm dicken Graupappe mit einem Deckenüberzug von 135g/m² Qualitätsdruck hergestellt. Zudem wird der Umschlag einseitig folienkaschiert.
Der Umschlag bei einem Hardcover kann nur einseitig bedruckt werden, da der Vor- und Nachsatz des Buches in den Umschlag eingeklebt wird.
Die Inhaltsseiten des Buches werden auf einem hochwertigen 80g/m² Naturpapier im Qualitätsdruck gedruckt. Die Innenseiten können sowohl farbig, als auch schwarz/weiß gedruckt werden. Bitte beachten Sie, dass der Vor- und Nachsatz unbedruckt bleibt.
Die Angaben für die Maße des Umschlags und des Inhalts können Sie in der Druckdatenbeschreibung des jeweiligen Produktes finden. Bitte beachten Sie auch die Anlage des Buchrückens.
Bücher mit einem Softcover sind Bücher bzw. Broschüren mit einem flexiblen Umschlag (Einband).
Der Umschlag wird auf einem 300g/m² Qualitätsdruckpapier gedruckt und einseitig folienkaschiert. Das Softcover wird ebenfalls einseitig bedruckt. Der hochwertige Polyurethan-Klebstoff sorgt für einen mit dem Umschlag festverleimten Buchblock.
Die Inhaltsseiten können Sie auf vielen verschiedenen Papieren drucken lassen. Unter „Produkteigenschaften“ in der Produktkalkulation können Sie Ihre gewünschte Auswahl treffen.
Die Angaben für die Maße des Umschlags und des Inhalts können Sie in der Druckdatenbeschreibung des jeweiligen Produktes finden. Bitte beachten Sie auch die Anlage des Buchrückens.
Die Buchrückenstärke bezeichnet die Breite bzw. Dicke des Buchrückens. Diese setzt sich zusammen aus der Dicke der Buchdeckel (bei Hardcoverbüchern) bzw. des Umschlages (bei Softcoverbüchern) und der Breite des Buchblocks, also dem Innenteil des Buches. Diese hängt von der gewählten Seitenzahl und dem verwendeten Material ab.
Welche Buchrückenstärke Ihr fertiges Druckprodukt haben wird, wird Ihnen bereits im ersten Schritt des Bestellvorgangs unter ‚Produktbeschreibung‘ angezeigt. Beachten Sie dabei bitte, dass dies sich mit einer Veränderung der Angaben unter ‚Papier und Auflage‘ verändern kann.
Der Einband eines Buches sollte als einzelne Grafikdatei angelegt werden, genauer als Doppelseite inklusive Buchrücken. Der Buchrücken befindet sich im Zentrum zwischen Einbandrück- und -vorderseite. Bitte beachten Sie beim Anlegen der Datei die Maße und die Gesamtgröße des Einbands. Bei der Gestaltung des Buchrückens haben Sie natürlich freie Hand.
Grundsätzlich gilt:
Rückseite (Beschnitt + Endformat) + Buchrücken/Bundstärke + Vorderseite (Endformat + Beschnitt) = Offenes Umschlagformat inkl. Beschnitt
Werden mehrere Seiten zusammengeheftet, entsteht ein Bundzuwachs. Dies betrifft beispielsweise Broschüren mit einer hohen Seitenanzahl. Bei der Rückendrahtheftung und der Ringösenheftung werden die Seiten ineinander gelegt. Faltet man viele Papierbögen zu einer Broschüre ineinander, so ragen die mittleren Seiten im zusammengeklappten Zustand über den Umschlag heraus. Hierbei spricht man von einem Treppeneffekt. Dieser Effekt sieht unschön aus und wird durch einen sogenannten Frontbeschnitt korrigiert. Um dabei keine wichtigen Bilder und Texte anzuschneiden benötigt man einen größeren Beschnitt. Hierbei verändert sich allerdings der Satzspiegel. Der Bundzuwachs ist abhängig von der Seitenanzahl und der Papiergrammatur. Bitte achten Sie auf genügend Sicherheitsabstand zum Rand.
Bei der Berechnung des Bundzuwachs ziehen Sie vier Seiten für den Umschlag von der Gesamtseitenzahl ab.
Die Berechnungsformel lautet: Bundzuwachs = Seitenanzahl Innenteil : 4 x Papiergrammatur : 1000
Beispiel: Für ein matt gestrichenes Papier mit 135 g/m² und einer 24-seitigen Broschüre rechnet man folgendermaßen: 24 Seiten gesamt entspricht ohne Umschlag 20 Seiten im Innenteil. 20 / 4 x 0,13 mm = 0,65 mm Bundzuwachs
Wo erhalte ich eine ISBN-Nummer?
Jeder Staat hat eine eigene ISBN-Vergabestelle. Befindet sich Ihr Wohnsitz in Deutschland, stellt Ihnen die ISBN-Agentur in Frankfurt am Main eine Nummer aus. Die Agentur stellt Ihnen zwei Formulare zur Verfügung, die Sie online ausfüllen und auch direkt einreichen können. Nach der Übermittlung der Formulare erhalten Sie alle weiteren Dokumente per Post. Die, die die Online-Übermittlung nicht nutzen möchten, können die Antragsformulare auch ausdrucken, handschriftlich ausfüllen und mit der Post verschicken.
Wenn Sie schon jetzt wissen, dass Sie mehrere Bücher veröffentlichen möchten, lohnt es sich, einen ganzen Block ISBN-Nummern zu kaufen. In diesem Fall sind die Nummern günstiger.
Für einen Konturschnitt muss in der PDF-Druckdatei eine vektorisierte Konturlinie angelegt werden. Diese Schnittlinie bezeichnen wir bei WIRmachenDRUCK vorrangig als „Cutkontur“. Bitte legen Sie diese Linie in einer Stärke von 0,25 Punkt an, färben Sie sie mit der Volltonfarbe 100 % Magenta ein und benennen Sie sie mit „cutkontur“.
Wie das Anlegen der Cutkontur in den einzelnen Grafikprogrammen im Detail funktioniert, erfahren Sie in unseren PDF-Anleitungen.
Hier finden Sie eine Anleitung zum Anlegen einer Cutkontur in InDesign.
Nicht jedes Dateiformat ist für den Druck geeignet. Um ein einwandfreies Druckergebnis zu ermöglichen, spielen Auflösung, Farbraum und Komprimierung eine große Rolle.
Für den Druck sollten Sie Ihre Daten immer in einem geschlossenen, nicht mehr zu bearbeitendem Format abspeichern. Legen Sie die Datei mit den Druckdaten nach Möglichkeit im PDF-Format, und genauer als PDF X1a:2001 1.3 an. Dieses Format erlaubt ausschließlich CMYK- und Sonderfarben und verhindert Transparenzen sowie die Sichtbarkeit unerwünschter Ebenen.
Alphabetische Checkliste:
Datencheck: Fehlermeldung und Korrekturabzug
Fehlermeldung
Ihre Druckdaten werden nach Upload grundsätzlich immer geprüft, um sicherzustellen, dass die Druckdaten für die Produktion verwendet werden können. Bei fehlerhaften Druckdaten wird eine Fehlermeldung rausgesendet. Diese Prüfung ist unabhängig vom Korrekturabzug, der auch die Qualität Ihres Druckergebnisses überprüft. Die Korrektur Ihrer Daten anhand der Fehlermeldung müssen sie selbst ändern. Sie haften für die Richtigkeit Ihrer Daten!
Erhalten Sie eine Fehlermeldung, so handelt es sich um technische Fehler in der Datei, die den Druck Ihres Wunschprodukts verhindern. Wir empfehlen dringend, Ihre Druckdaten zu prüfen und den Fehler zu beheben. In einigen Fällen, beispielsweise wenn der Beschnitt fehlt, können Sie uns die Freigabe zum Druck dennoch erteilen. Wir produzieren Ihren Auftrag dann mit den vorliegenden Daten.
Korrekturabzug
Möchten Sie Ihre Druckdaten von uns qualitativ checken lassen, um sicher zu gehen, dass Ihre Druckvorlagen in Ordnung sind und den notwendigen Vorgaben entsprechen, dann wählen Sie bei Ihrer Bestellung die „Qualitätskontrolle (von Experten empf.)“ aus. Wir prüfen dann zunächst Ihre Druckvorlagen grundständig. Mit dieser Qualitätskontrolle erhalten Sie eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit und Sicherheit. Gibt es Korrekturen unsererseits, ohne die das Druckergebnis beeinflusst werden würde, so bitten wir mit diesem Korrekturabzug um eine finale Druckfreigabe, bevor Ihr Produkt in den Druck geht.
Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Sie einen solchen Korrekturabzug als PDF erhalten, schreiben Sie diesen Wunsch bitte in das Hinweisfeld „Zusätzliche Hinweise (falls nötig)“, welches im letzten Schritt Ihres Bestellprozesses in Ihrer Preisberechnung erscheint.
Mit dem Korrekturabzug erhalten Sie einen digitalen Prüfabzug (Proof/Softproof) in Form einer PDF. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Druckdaten erneut zu prüfen, bevor Ihr Auftrag produziert wird.
Um den Korrekturabzug zu prüfen, loggen Sie sich bitte in Ihren Kundenaccount ein und laden Sie sich über den Reiter „Auftragsstatus“ die Druckdaten Ihres jeweiligen Auftrags herunter. Haben Sie diese geprüft, können Sie uns entweder neue Druckdaten zukommen lassen oder die finale Druckfreigabe erteilen. Telefonische Druckfreigaben können leider nicht angenommen werden.
Hat unser Team während der Qualitätskontrolle Änderungen vorgenommen, kann es dazu kommen, dass Ihr Korrekturabzug anders aussieht als Ihre Druckdaten. Dies ist besonders auffällig, wenn Ihre Druckdaten beispielsweise vom RGB- in den CMYK-Farbraum umgewandelt wurden. Bitte beachten Sie, dass die Umwandlung unbedingt notwendig für ein sauberes Druckergebnis ist!
Die grünen Linien, die Sie in Ihrem Korrekturabzug sehen, sind die für die Produktion notwendigen Hilfslinien für Rillen und Falze. Diese werden auf Ihrem Druckprodukt natürlich nicht mehr zu sehen sein.
Über die mobile Ansicht lässt sich der Korrekturabzug leider nicht korrekt darstellen. Daher bitten wir Sie darum, Ihren Korrekturabzug an Ihrem Computer herunterzuladen und einzusehen.
Wenn Sie mit dem erhaltenen Korrekturabzug nicht zufrieden sind, können Sie diesen ablehnen und uns das Problem schildern. Unser Team prüft die Daten dann erneut und geht dabei auf Ihre Hinweise ein. Nach erneuter Prüfung erhalten Sie einen weiteren Korrekturabzug.
Bitte beachten Sie, dass während der Qualitätskontrolle keine inhaltlichen Fehler behoben werden können.
Veredeln Sie Ihre Flyer, Postkarten, Visitenkarten, Einladungskarten oder Weihnachtskarten mit Duftlack. So können Ihre Adressaten Ihre Produkte mit allen drei großen Sinnen wahrnehmen: Sehen, fühlen und riechen. Der Duftlack wird im hochwertigen Siebdruck vollflächig auf die Außenseite Ihres Druckerzeugnisses aufgetragen. Die mikroverkapselten Aroma- und Duftstoffe werden dann durch Reiben an der Oberfläche freigesetzt.
Druckdaten
Bitte legen Sie die Druckdaten nach Möglichkeit im CMYK-Modus an und speichern Sie sie als PDF-Datei ab. Die Daten für klappbare Drucksachen wie Broschüren müssen im offenen, also „ausgeklappten“ Format angelegt werden. Sie können Ihre Druckdaten direkt im Warenkorb oder im Anschluss an die Bestellung in Ihrem Kundenkonto hochladen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Druckdaten nicht größer als 2 GB sein sollten. Die Datengröße können Sie beispielsweise reduzieren, indem Sie bei Ihren Bilddateien maximal mit einer Auflösung von 300 dpi arbeiten.
Als „Druckmarken“ werden Markierungen bezeichnet, die der Kontrolle und Orientierung dienen und nach dem Druck weggeschnitten werden. Beispiele für solche Markierungen sind Falzmarken oder auch Farbkontrollstreifen.
Bitte legen Sie keine Schnittmarken oder andere Druckermarken an. Diese fügen wir automatisch vor dem Druck hinzu. So wird vermieden, dass eventuelle Schnittmarken mitgedruckt werden, die irreführend sind.
Die passenden Druckvorlagen für Ihr Produkt finden Sie im letzten Schritt Ihrer Produktauswahl. Sind Sie auf der letzten Seite („Bestelloptionen“) gelandet, wählen Sie in der Contentbox "Produktinformationen" den Button „Druckvorlagen“ aus – schon können Sie Ihre angepassten Druckvorlagen bequem herunterladen und Ihre Druckdaten hiermit bearbeiten.
Achten Sie bitte unbedingt darauf, sämtliche Spezifikationen, also beispielsweise auch die gewünschte Auflage zu definieren, bevor Sie Ihre Druckvorlagen herunterladen. Alle Änderungen können Ihre Druckdaten maßgeblich beeinflussen.
Ohne Nummerierung, ohne Perforation
Bitte legen Sie die Druckdatei Ihrer Eintrittskarten einfach im bestellten Format an.
Perforiert
Damit wir wissen, an welcher Stelle die Karte perforiert werden soll, markieren Sie diese mit einer deutlichen Linie in Ihrer Druckdatei. Diese Linie würde dann allerdings mitgedruckt werden. Wollen Sie die Linie nicht in Ihrem Druckbild? Dann lassen Sie uns einfach eine Ansichtsdatei mit dem Stand der Perforationslinie zukommen. Wir können dann anhand dieser Ansichtsdatei erkennen, an welcher Stelle perforiert werden soll.
Nummerierung
Eine Nummerierung können Sie ganz nach Bedarf vornehmen und beliebig auf dem Druck platzieren. Auch die Gestaltung des Nummerierungsfeldes ist Ihnen überlassen – also Schriftart, Ziffernfarbe und ob der Hintergrund farbig, weiß oder transparent ist. Wichtig für die Druckbearbeitung ist im Falle einer Nummerierung, dass Sie diese entweder mit einem Feld auf der Druckdatei markieren oder dass Sie uns eine aussagekräftige Ansichtsdatei zukommen lassen. Sie können auf dieser Ansichtsdatei den Stand Ihrer Nummerierung markieren.
Die Nummerierung richtet sich nach Ihrer Auflage. Sollten Sie 250 Stück bestellen, so werden die Eintrittskarten von 1 bis 250 durchnummeriert.
Bsp.: 1, 2, 3, 4, … 247, 248, 249, 250
Nummerierungsfeld
Sollten Sie eine spezielle Nummerierung wünschen, bitten wir Sie darum, eine entsprechende Excel-Tabelle anzulegen. Hierbei beschreibt jede Zelle eine Karte. Somit können Sie eine ganz individuelle Nummerierung wählen und vornehmen.
Bsp.: 0001, 0002 … oder FE12B, FE22B …
Anlage Excel-Tabelle für eine spezielle Nummerierung
Die Excel-Tabelle muss als Excel 2003 (xls) abgespeichert werden.
Legen Sie bitte nur eine Spalte für die Nummerierung an und setzen die Zellen auf die Formatierung „Text“. Nur wenn die Zellen auf Text formatiert sind, können wir die gewünschten Zeichen aufdrucken.
Füllen Sie bitte jede Zelle bis zur gewünschten Auflage aus. Sollten Sie eine Auflage von 500 Stück wünschen, so müssen Sie exakt 500 Zellen mit einer Nummer befüllen.
Sollten Sie eine Auflage von 500 Stück wünschen, allerdings nur 300 Stück davon nummeriert, teilen Sie bitte im Kundenhinweisfeld mit, dass die restlichen Karten nicht nummeriert werden sollen.
Zeichen
Bitte verwenden Sie nur Buchstaben und Zahlen für eine Nummerierung. Sonderzeichen, Satzzeichen oder andere Glyphen können nicht abgebildet werden.
Schrift der Nummerierung
Wir werden alle Nummern in Arial aufdrucken. Die Schriftgröße wird sich nach Ihrer Ansichtsdatei oder nach dem Nummerierungsfeld richten. Sollten Sie eine andere Schrift wünschen, bitten wir Sie, dies über eine Sonderanfrage anzufragen.
Verschiedene Drucksachen werden gefalzt. Besonders häufig werden Falzungen z.B. bei aufwendig gestalteten Einladungskarten, Hochzeitskarten, Geburtstagskarten, Taufkarten, Trauerkarten und natürlich bei den Falzflyern vorgenommen. Beim Falzen wird nach genau festgelegten Maßen das Papier in Laufrichtung umgebogen. Das ausgewählte Produkt gibt hierbei die Maßgaben der Falzung vor. Bei der Datenanlage können Sie die Falze mit Hilfe von Hilfslinien anlegen. Somit können Sie Ihre Daten passgenau an die Falzlinie ausrichten.
Wickelfalz
Der Falzbogen wird ohne Richtungswechsel um das Bogenteil gefalzt.

Zickzackfalz
Zwei oder mehr Teile des Falzbogens werden in wechselnde Richtung gefalzt.

Fenster- oder Altarfalz
Die äußeren Teile des Falzbogens werden ohne Überlappung nach innen gefalzt.

Kreuzbruchfalz
Der Bogen wird mehrfach im rechten Winkel gefalzt.

Doppelparallelfalz
Der Bogen wird in der Mitte immer in die gleiche Richtung gefalzt.
Doppelparallelfalz wird auch V-Falz genannt.

Für den Druck sollten die Daten in CMYK angelegt sein. Der CMYK-Farbraum ist eine subtraktive Farbmischung. Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (Key) sind die Primärfarben der subtraktiven Farbmischung. Für jede dieser vier Farben wird eine Druckplatte erstellt. Spätestens beim sogenannten RIP (Raster Image Processing) vor der Belichtung der Druckplatten werden alle RGB-Abbildungen in CMYK umgewandelt. Dies führt zu einem Problem, denn der RGB-Farbraum umfasst eine größere Zahl an darstellbaren Farben als der CMYK-Farbraum. Sind Abbildungen nicht in CMYK angelegt, kommt es unter Umständen zu Farbverschiebungen und Farbverfälschungen.
Bei einigen Produkte kann man die Farbigkeit auswählen. Hierbei steht oft 4|0-farbig oder 4|1-farbig. Diese Zeichen haben ihre genauen Bedeutungen:
4|4-farbig: Vorder- und Rückseite sind vierfarbig bedruckt.
4|1-farbig: Vorderseite wird vierfarbig gedruckt, Rückseite wird nur einfarbig gedruckt.
4|0-farbig: Vorderseite wird vierfarbig gedruckt, Rückseite bleibt unbedruckt.
1|1-farbig: Vorder- und Rückseite werden einfarbig gedruckt.
1|0-farbig: Vorderseite wird einfarbig gedruckt, Rückseite bleibt unbedruckt.
5|5-farbig: Vorder- und Rückseite werden fünffarbig gedruckt.
6|6-farbig: Vorder- und Rückseite werden sechsfarbig gedruckt.
2|0-farbig: Vorderseite wird zweifarbig gedruckt, Rückseite bleibt unbedruckt.
Wenn die Farben am Monitor anders wirken als im Druck, so spricht man von einer Farbabweichung. Dies kann an mehreren Faktoren liegen, z.B. Kalibrierung des Monitors, falsch verwendeter Farbraum, falsches Farbprofil. Um Farbabweichungen zu vermeiden, verwendet man ein sogenanntes ICC-Profil, welches Eingabe- und Ausgabegerät aufeinander abstimmt.
Neben der vertrauten, aber oft unerheblichen Abweichung zwischen Computerbildschirm und Drucksache kann eine deutlichere Abweichung daherrühren, dass Ihre Druckdaten in einem unzweckmäßigen Farbraum angelegt worden sind. Bilddateien werden oft automatisch in RGB-Werten angelegt, sollten vor dem Hochladen jedoch in den CMYK-Farbraum überführt werden.
Da verschiedene Primärfarben übereinander gedruckt werden, um einen gewünschten Farbton zu erzielen, kommt ein Farbauftrag zustande. Je nachdem mit wie viel Prozent eine Farbe druckt, werden die Aufträge zusammengerechnet und der Gesamtfarbauftrag wird errechnet. Da hohe Farbaufträge sehr lang trocknen müssen, darf der maximale Farbauftrag 300% nicht überschreiten. Das bedeutet, dass das Mischverhältnis von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nicht über 300% steigen darf. Wenn Sie das von uns angebotene Farbprofil nutzen, ist der Farbauftrag auf maximal 300 % begrenzt. Schwarz sollte nur mit 100% angelegt sein oder mit den Werten C40, M40, Y0 und K100.
Farbprofile bestimmen den Farbraum eines Farbeingabe- oder Farbwiedergabegeräts. Farbprofile werden ICC-Profile genannt und beschreiben die Größe des Farbraums, welche ein bestimmtes Gerät (Drucker, Scanner, Monitor, Digitalkameras) hat, und wie die Farben darin abgebildet werden.
Ohne ICC-Profil werden die Farben der einzelnen Geräte immer anders interpretiert.
Da die meisten Geräte mit einem RGB-Farbraum arbeiten, welcher mehr Farben abbilden kann, als der CMYK-Farbraum, wird für den Druck ein entsprechendes ICC-Farbprofil in Ihren Druckdaten benötigt. Mithilfe des Profils können die Farben so umgerechnet werden, dass die Farben möglichst nah am Original gedruckt werden.
Wir verwenden für den Druck das ICC-Profil ISOcoatedv2 300%. Hierbei werden nicht nur die Farben möglichst originalnah umgerechnet, sondern gleichzeitig auch der Farbauftrag auf 300% reguliert.
Hier finden Sie unser empfohlenes ICC-Farbprofil
Um sie zu installieren, klicken Sie in Windows mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Profil und wählen „Installieren“. Nutzen Sie einen Mac, kopieren Sie die gewünschten Profile in den Ordner Library/ColorSync/Profiles/Recommended. Nun können Sie in sämtlichen verwendeten Programmen auf sie zurückgreifen.
Foliendruck
Foliendruck ist vergleichbar mit dem Druck auf Papier. Spezielle Druckverfahren eröffnen zahlreiche neue Anwendungen, zumal Folien besondere Materialeigenschaften wie gute Haltbarkeit und hohe Lichtechtheit haben.
Die Standardgrößen für Papierformate in Deutschland sind die vom Deutschen Institut für Normung (DIN) 1922 in der DIN-Norm festgelegten Formate.
DIN-A-Reihe
Die DIN A-Reihe wird am häufigsten verwendet. Hierbei geht man von einer 1-Quadratmeter großen Fläche A0 aus. Hieraus werden Rechtecke gebildet, deren Verhältnis von kurzer zu langer Seite beim Halbieren gleich bleiben. Die Zahl gibt dabei an, wie oft das Ursprungsformat gefaltet oder geschnitten werden muss, um das genannte Format zu erhalten.
DIN-B-Reihe
Die DIN B-Reihe geht von einem Format von der Größe 1000 mm x 1414 mm aus, welches B0 genannt wird. DIN B ist in der Fläche 1,414 mal so groß wie DIN A. DIN B-Formate werden hauptsächlich für Briefumschläge, Postkarten, Briefbögen und Flyer verwendet.
DIN-C-Reihe
Die DIN C-Reihe startet bei einem Format C0 von 917 mm x 1297 mm und liegt zwischen den Größen DIN A und DIN B. Das Format wird hauptsächlich für Briefumschläge, Briefhüllen und Kuverts verwendet.
| Klasse | DIN A in mm | DIN B in mm | DIN C in mm |
| 0 | 841 x 1189 | 1000 x 1414 | 917 x 1297 |
| 1 | 594 x 841 | 707 x 1000 | 648 x 917 |
| 2 | 420 x 594 | 500 x 707 | 458 x 948 |
| 3 | 297 x 420 | 353 x 500 | 324 x 458 |
| 4 | 210 x 297 | 250 x 353 | 229 x 324 |
| 5 | 148 x 210 | 176 x 250 | 162 x 229 |
| 6 | 105 x 148 | 125 x 176 | 114 x 162 |
| 7 | 74 x 105 | 88 x 125 | 81 x 114 |
| 8 | 52 x 74 | 62 x 88 | 57 x 81 |
| 9 | 37 x 52 | 44 x 62 | 40 x 57 |
Sollten Haarlinien in den Daten angelegt sein, so müssen diese eine Mindeststärke von 0,25 pt (0,09 mm) haben. Diese könnten im Zweifelsfall sonst nicht gedruckt werden. Zusätzlich richtet sich die Linienstärke danach, ob diese positiv oder negativ verwendet wird.
Falls Dateien nicht im Maßstab 1:1 angelegt werden können, muss berücksichtigt werden, dass sich mit jeder Vergrößerung die Bildauflösung im Endformat verringert. Für ein optimales Druckergebnis wäre es beispielsweise bei einem Maßstab von 1:10 nötig, die Auflösung der Bilddatei bereits bei der Erstellung um das 10-fache zu vergrößern. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wenn ein Banner im Maßstab 1:10 mit 72 dpi Bildauflösung gedruckt werden soll, muss die Auflösung in der Druckdatei bei 720 dpi liegen.
Einige Layoutprogramme können große Formate (> 5 Meter) nicht korrekt darstellen. Deshalb möchten wir Sie bitten, die Daten für großformatige Drucksachen im Maßstab 1:2, 1:10 usw. an uns zu senden.
Transparente Plastikkarten
Aufgrund der durchscheinenden Wirkung von Plastikkarten raten wir bei diesen Produkten zu einer einseitigen Bedruckung. Bei doppelseitiger Bedruckung scheint die jeweils andere Seite durch – und das Druckbild ist schlecht erkennbar.
Gefrostete Plastikkarten
Aufgrund der durchscheinenden Wirkung von halbtransparenten Plastikkarten raten wir bei diesen Produkten zu einer einseitigen Bedruckung, da bei doppelseitiger Bedruckung die jeweils andere Seite durchscheint und deshalb das Druckbild auf der gefrosteten Plastikkarte schlechter erkennbar ist.
Magnetkarte im Digitaldruck
Beim Digitaldruck werden Plastikkarten mit einem aufgetragenen Magnetstreifen verwendet. Bei vollständiger Bedruckung dieser Kartenseite kann es zur Überlappung des Druckbildes mit dem Magnetstreifen und somit zur Absatzbildung (< 1mm) im Druckbild kommen. Wir empfehlen daher, kein vollflächiges Design bis an den Magnetstreifen zu verwenden.
Barcodes
Bitte teilen Sie uns den gewünschten Barcode im Kundenhinweis mit. Bitte lassen Sie uns zusätzlich zu den Druckdaten eine Excel-Tabelle mit allen Barcode-Nummern zukommen.
Eine Übersicht mit den verschiedenen Barcode-Typen finden Sie hier.
Prägung
Sollten Sie Ihre Karten prägen lassen wollen, so ist nur eine einzeilige Prägung möglich.
Mögliche Farben der Prägung sind Gold, Silber, Schwarz und Weiß. Allerdings ist eine Prägung auch ohne Farbe möglich: In diesem Fall wird die Prägung entsprechend der Hintergrundfarbe erstellt. Nach internationalen Standards ist sie nur in der unteren Kartenhälfte möglich. Der Sicherheitsabstand zum Endformatrand sollte 5mm betragen.
Sonderzeichen sowie Umlaute, z.B. ß, ö, ä, ü, sind nicht möglich.
Zudem sollten sich in diesem Bereich weder ein Unterschriftsfeld noch ein Magnetstreifen befinden.
Es gibt zwei standardisierte Größen und Schriften für die Prägung:
Große Zeichen
Schriftgröße: 13 pt (ca. 5mm)
Schriftart: OCR
Mögliche Zeichen: 0-9
Maximale Zeichenanzahl (inkl. Leerzeichen): 20
Kleine Zeichen
Schriftgröße: 9 pt (ca. 3mm)
Schriftart: Gothic
Mögliche Zeichen: 0-9, A-Z, &, Punkt (.), Minuszeichen (-), Schrägstrich (/)
Maximale Zeichenanzahl (inkl. Leerzeichen): 28
Personalisierung
Eine Personalisierung ist in folgenden Schriftarten möglich: Arial, Verdana und Times New Roman. Beim Offsetdruck wird die Personalisierung standardmäßig in Schwarz gedruckt.
Bitte notieren Sie die gewünschte Schriftart und Schriftgröße im Kundenhinweisfeld.
Auf Wunsch können auch Sonderschriften verwendet werden. Diese sind mit den Druckdaten zur Verfügung zu stellen. Hierbei wird aber ein Aufpreis berechnet. Die Daten für die Personalisierung sind als Excel-Datei aufzubereiten und zusammen mit den Druckdaten zu übermitteln.
Unterschriftsfeld
Die Größe des Unterschriftsfeldes kann individuell gewählt werden. Die Anzahl der Unterschriftenfelder pro Karte ist beliebig, alternativ kann auch eine ganze Seite als Unterschriftenfeld genutzt werden.
Spezialfolie
Sollten Sie die Plastikkarten im Nachhinein selbstständig bedrucken, benötigen Sie hierzu die entsprechende wiederbedruckbare Folie. Bitte notieren Sie im Kundenhinweis, dass wir diese auftragen sollen.
Gold und Silber
Im Digitaldruck wird auf goldene oder silberne Kartenrohlinge gedruckt.
Im Offsetdruck wird zunächst auf weiße PVC-Platten Gold oder Silber gedruckt.
Im Anschluss erfolgt die gewünschte CMYK-Bedruckung.
Hologramm
Hologrammkarten bestehen aus einfachen Plastikkarten, welche mit einer Hologramm-Folie beklebt sind. Je nach Lichteinfall zeigt diese Folie andere Symbole an, wobei das Motiv an sich grundsätzlich gleich ist, d.h. es stehen keine verschiedenen Designs zur Auswahl. Die Plastikkarte selbst kann sowohl bunt als auch schwarz/weiß sowie gold oder silber sein – d.h. hier ist alles möglich.
Poster fallen auf, sind wirkungsvoll, handlich – und daher vielseitig einsetzbar. Als plakatives Werbemittel, als hübsche Alternative zur Fotoleinwand oder zur visuellen Unterstützung der Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse an der Hochschule: Poster eignen sich perfekt für die eigene Werbung, Wanddekoration oder Zusammenfassung relevanter Informationen.
Poster fallen dem Betrachter einfach sofort ins Auge!
Welches Poster eignet sich am besten?
Das kommt natürlich ganz darauf an, für welchen Zweck Sie Ihr Poster einsetzen möchten. Soll es farbig oder schwarz/weiß sein? Für drinnen oder draußen? Eher kompakte oder auffällig große Poster? Wir bieten viele verschiedene Formate an. Auch gibt es verschiedene Papiergrammaturen. Außerdem können Sie wählen, ob Sie mattes oder hochglänzendes Papier bevorzugen.
Hauptsache wirksam: Werbeposter!
Mit unseren hochwertigen Postern & Plakaten erreichen Sie Ihre Zielgruppe überall: Sei es an stark frequentierten Bushaltestellen, Litfaßsäulen, schwarzen Brettern oder Infotafeln. Achten Sie einfach darauf, dass Ihre Werbebotschaft auch aus der Entfernung gut sichtbar rüberkommt und die Blicke auf sich zieht.
Das wissenschaftliche Poster
Eine wichtige Präsentation steht an? Und sie möchten Ihr Thema auf einen Blick gut sichtbar darstellen und vermitteln?
Womöglicherweise ist das wissenschaftliche Poster sogar Bestandteil der Prüfungsleistung, vielleicht sogar beim mündlichen Teil Ihrer Abschlussarbeit?
Fassen Sie Ihre Ergebnisse sinnvoll zusammen und beeindrucken Sie Ihren Dozenten sowie Ihre Kommillitonen!
Tipp: Übertreiben Sie es nicht mit zu vielen Informationen, weniger ist manchmal mehr! Übersichtlichkeit und eine klare Linie sind das A und O. Viel Erfolg!
Um druckfähige Daten anzulegen, benötigen Sie entsprechende Programme. Dateien aus WORD, EXCEL oder PowerPoint erzeugen keine druckfertigen Dateien.
Folgende Übersicht zeigt Ihnen die gängigen Layoutprogramme:
Adobe Illustrator ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm. Hierbei lassen sich Objekte erstellen, welche Vektorgrafiken sind. Vektorgrafiken definieren sich durch geometrische Eigenschaften wie Radius und Mittelpunkt. Somit lassen diese sich exakt berechnen und frei skalieren (kleiner oder größer ziehen) ohne Qualitätsverluste.
Adobe InDesign ist ein Layoutprogramm, mit welchem man komplexe Daten wie Broschüren, Faltblätter, Kataloge oder Plakate problemlos erstellen kann. Hierbei erleichtern entsprechende Funktionen die Formatierung und Erstellung der Druckdaten.
Adobe Photoshop ist ein Bildbearbeitungsprogramm, mit welchem man Bilder für den Druck vorbereitet. Durch entsprechende Funktionen lassen sich Farbraumveränderungen, Auflösung und Bildkorrekturen problemlos durchführen.
Freehand ist wie Adobe Illustrator ein vektorbasiertes Grafikprogramm.
CorelDraw ist ein für Windows-Systeme erstelltes Grafikprogramm. Dieses steht in direkter Konkurrenz zu Adobe Illustrator.
TIPP: Sollten Sie über keines dieser Programme verfügen, können Sie mit kostenlosen Programmen wie GIMP, Scribus oder Inkscape ebenfalls alle notwendigen Einstellungen für ein druckfähiges Dateiformat generieren. Achtung: GIMP unterstützt in der Standard Installation kein CMYK Farbraum, aber es gibt Erweiterungen die diese Funktion ergänzen.
Von randabfallenden Objekten spricht man, wenn Bilder oder Farbflächen bis an den Seitenrand gehen oder angeschnitten werden sollen. Sollten Sie einen Hintergrund angelegt haben oder Bilder, welche angeschnitten werden sollen, ziehen Sie diese bitte immer in den Beschnitt hinaus, um Blitzer zu vermeiden. Blitzer sind unschöne weiße Ränder, welche beim Schneiden des Papiers entstehen können. Dies passiert hauptsächlich dann, wenn randabfallende Objekte nicht bis in den Beschnitt hinausgezogen sind. In der Regel kalkulieren wir für den Beschnitt eine Breite von 3 mm ein.
Prüfen Sie bitte das Dokument auf eventuelle Rechtschreibfehler, bevor Sie es an uns übermitteln. Wir prüfen keine Rechtschreibung in unserem Datencheck und können während und nach der Druckproduktion keine Verantwortung dafür übernehmen.
Viele Bilder müssen eingescannt werden. Hierbei ist es wichtig, dass man bei dem Scanvorgang eine hohe Auflösung einstellt. Für gescannte Bilder empfehlen wir eine Ursprungsauflösung von 2.540 dpi. Zusätzlich können Sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm mögliche Staubkörner oder Kratzer entfernen.
Im Bereich der Weiterverarbeitung in der Druckproduktion ist Präzision und Genauigkeit enorm wichtig. Aus diesem Grund werden computergesteuerte Maschinen eingesetzt. Dennoch kann es zu Toleranzen beim Schneiden des Papiers kommen. Diese Toleranzen können bis zu 1 mm betragen. Diese Differenz kann leider nicht ausgeschlossen werden.
Grundsätzlich sollten Schriften immer vektorisiert sein. In der Regel und je nach Einstellung erledigen Grafikprogramme das (beim Abspeichern als PDF) automatisch. Doch in Ausnahmefällen muss das manuell vorgenommen werden; beispielsweise bei der Verwendung von Sonderschriften. Auch sollten Sie darauf achten, dass die Schriften in die Datei eingebettet sind. Das bedeutet, dass alle relevanten Informationen zu der Schrift in der Datei gespeichert werden. Zur Sicherheit sollte man alle Schriften in Pfade oder Kurven umwandeln.
In Adobe Illustrator funktioniert das zum Beispiel so: Rechtsklick auf den Text und dann „in Pfade umwandeln“ auswählen. In InDesign müssen Sie in der Menüleiste auf „Schrift“ und dann auf „in Pfade umwandeln“ klicken, um den gleichen Effekt zu erzielen. In Word finden Sie diese Funktion in dem Sie unter den Word Optionen beim Punkt Speichern einen Haken bei dem Punkt „Schriftarten in der Datei einbetten“ setzen.
Bedenken Sie jedoch: Einmal in Pfade umgewandelt, kann der Text nicht mehr bearbeitet werden. Deshalb sollten Sie die Schriften besser erst dann in Pfade umwandeln, wenn Ihre Druckdaten fertig sind.
Anhand des Datenblattes, welches bei jedem Produkt hinterlegt ist, können Sie den korrekten Seitenstand entnehmen. Wenn Sie Ihre Daten anders ausrichten, führt dies zu einer falschen Seitenausrichtung des Druckproduktes.
Wir umschlagen Ihre Daten. Das bedeutet, dass wir im Hochformat Ihre Daten an der langen Seite umschlagen, und im Querformat werden Ihre Daten an der kurzen Seite umschlagen. Welcher Seitenstand für Ihr Wunschprodukt vorgesehen ist, können Sie unseren Druckvorlagen entnehmen.
Sollten Sie Ihre Daten im Querformat anlegen, aber ein hochformatiges Produkt bestellen (oder anders herum), so gilt die Regel, dass Sie die Daten entweder Kopf an Kopf oder Fuß an Fuß drehen. Siehe folgende Beispiele:


Um zu vermeiden, dass im Zuge des Beschnitts wichtige Bilder und Texte angeschnitten werden, empfehlen wir Ihnen, diese in einem Sicherheitsabstand vom Rand des Endformats zu platzieren. Der Sicherheitsabstand darf nicht mit dem Beschnittrand gleichgesetzt werden, der später wegfällt und variiert von Produkt zu Produkt.
Sogenannte randabfallende Objekte, die nach dem Druck bewusst angeschnitten werden sollen, dürfen ohne Sicherheitsabstand platziert werden und müssen in den Beschnittrand hineinragen.
HKS- und Pantone-Farben sind sogenannte Vollton- oder Schmuckfarben, welche nicht aus den Primärfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz gemischt werden. Das bedeutet, dass eine fünfte Farbe bei der Produktion hinzukommt.
HKS- und Pantone-Farben werden hauptsächlich im Bereich der Wiedererkennung verwendet. Wenn ein Firmenlogo beispielsweise in einer bestimmten Volltonfarbe angelegt ist, dann darf es auch nur mit dieser Volltonfarbe verwendet werden. Um Farbabweichungen in der Druckproduktion zu vermeiden, werden hier die entsprechenden HKS-Farben (bzw. Pantone-Farben) dazu bestellt. Verwenden Sie ein geeignetes Grafikprogramm, um Ihre Druckdaten mit Sonderfarben anlegen zu können. In einem solchen Programm wird eine Sonderfarbe oft als „Vollton“ oder „Globale Farbe“ ausgewiesen.
Bitte schauen Sie unter der jeweiligen „Produktbeschreibung“, welche Sonderfarbe möglich ist. Wünsche, die darüber hinaus gehen, sind auch per Sonderanfrage möglich.
Gold und Silber
Gold- und Silberfarben werden nicht in CMYK angelegt. Gold und Silber sind reine Pantone-Farben. Verwenden Sie zur Darstellung dieser Elemente folgende Pantone-Farben:
Gold entspricht der Pantone-Farbe 871 C mit den folgenden CMYK-Werten:
C: 0 M: 17 Y: 55 K: 50
Silber entspricht der Pantone-Farbe 877 C mit den folgenden CMYK-Werten:
C: 45 M: 34 Y: 34 K: 0
Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sonderfarben in Ihrem Layoutprogramm für den Druck angelegt werden müssen.
Sonderanfrage
In unserem Online-Shop haben Sie in vielen verschiedenen Warengruppen Zugriff auf Millionen Produkte – durch verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten. Zum Beispiel gibt es je nach Produkt vielfältige Farbvarianten, verschiedenste Formate oder die unterschiedlichsten Papiere zur Auswahl. Dennoch hat jeder unserer Kunden seine individuellen Ansprüche und Wünsche.
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Transparenzen entstehen dann, wenn in den Daten die Deckkraft reduziert wurde oder ein Effekt wie Schlagschatten verwendet wurde. Hierbei wird in einem Layoutprogramm keine Farbaufrasterung dargestellt, sondern ein Bildschirmeffekt verwendet. Diese Transparenzen können nicht gedruckt werden. Diese werden reduziert und in Farbe aufgerastert.
Beim Überdrucken werden die Farbwerte des überdruckenden Objekts mit den Farbwerten des darunterliegenden Objektes addiert. Die Überdrucken-Funktion wird hauptsächlich bei schwarzem Text angewandt. Hierbei können feine weiße Blitzer an den Rändern der Schrift vermieden werden, da die schwarze Farbe auf die darunterliegende Farbe aufgedruckt und nicht ausgespart wird. Weiße Objekte sollten nie auf „überdrucken“ gestellt werden, da diese bei der Plattenbelichtung verschwinden würden.
Überlauf bei Doppelseiten
Wenn das Druckmotiv über zwei Seiten hinweg gehen soll (linke und rechte Seite), bitten wir Sie, bei der Datenerstellung folgendes zu beachten:
Wir benötigen für jede Einzelseite umlaufend einen Beschnitt von 3 mm. Erst nachdem (!) der Beschnitt abgetrennt wird, muss das Motiv der linken und rechten Seite zusammen ein „Ganzes“ ergeben.
Hier finden Sie eine Anleitung zum Anlegen des Überlaufs.
Wer mit seinen Druckerzeugnissen auffallen will, der kann mit Veredelungen hochbrillante Farbeffekte erzielen. Ein glanzvoller Effekt ist die partielle UV-Lackierung. Durch den Auftrag von UV-Lack bekommt das Layout Ihrer Drucksachen eine zusätzliche Dimension, die sogar fühlbar ist.
Ihre Visitenkarten, Ihre Flyer, Angebotsmappen, Eintrittskarten, Einladungskarten oder Hochzeitskarten sollen einen bleibenden Eindruck beim Empfänger hinterlassen? Für ein eindrucksvolles Design kann man durch die Druckveredelung und die gezielte Beschichtung von Papier ganz leicht einen faszinierenden Effekt erzeugen.
Mit der partiellen UV-Lackierung bzw. Spotlackierung veredeln Sie ausgewählte Stellen mit einem farblosen Hochglanzlack. Die Kombination aus glänzenden Teilflächen auf matter Grundfläche ergibt einen aufregenden Kontrast. Auch der glanzvolle Einsatz von Glitzer-Lack oder der eindringliche Einsatz von Duftlack findet oft Verwendung.
Eine vollflächige Lackierung, zum Beispiel mit UV-Lack, müssen Sie in Ihren Druckdaten nicht selbst anlegen, das übernehmen wir für Sie.
Mit einer partiellen UV- oder Spotlackierung veredeln Sie ausgewählte Stellen mit einem farblosen Hochglanzlack, und auch Glitzerlack oder Duftlack finden oft Verwendung. Legen Sie den Lack dazu als Volltonfarbe 100 % Magenta an und bezeichnen Sie diese mit „lack“ oder, im Fall von Glitzerlack, mit „glitzer“. Die Flächen mit der Farbe Magenta müssen auf „Überdrucken“ stehen, voll deckend sein – keine Raster! – und eine Linienstärke von mindestens 1 Punkt oder, im Fall von Glitzerlack, 1,5 Punkt haben.
Vektordaten ergeben durch ihre genaue geometrische Definition immer eine bessere Qualität als Pixelbilder. Vektordaten lassen sich frei skalieren, da sie sich nicht immer wieder über Pixel zusammenrechnen, sondern über mathematische Eigenschaften. Hier werden also keine Pixel gebildet, sondern Flächen. Vektordaten sind demnach bei der Gestaltung immer vorzuziehen.
Da viele Bilder nicht vektorisiert darstellbar sind, benötigen diese eine hohe Anzahl an Informationen. Diese Informationen werden in Pixel wiedergegeben. Damit die Bilder im späteren Druckerzeugnis nicht „unscharf“ oder „pixelig“ wirken, benötigen Pixelbilder eine hohe dpi-Zahl. Das bedeutet, je mehr Pixel (dpi) ein Bild per Zoll hat, umso besser ist die Qualität. Siehe hierzu auch den Textbeitrag „Auflösung“.
Vektorgrafiken eignen sich insbesondere für die Gestaltung, Verwendung und das Abspeichern einfacher Grafiken wie Symbole, Icons und Logos. Denn diese werden häufig in den verschiedensten Größen benötigt. Vektorgrafiken besitzen den Vorteil, dass sie ohne Qualitätsverlust skaliert werden können. Während gewöhnliche Bilddateien aus Bildpunkten aufgebaut sind, bestehen Vektorgrafiken im Grunde aus vielen einfachen geometrischen Formen wie z.B. Kreisen, Kurven und Linien. Aus diesen Formen setzt sich das eigentliche Bild zusammen. In der Vektor-Datei werden die charakteristischen Eigenschaften der einzelnen Formen abgespeichert, aus denen sich die gesamte Vektorgrafik letztendlich zusammensetzt.
Dies ermöglicht es, die Grafik ohne Verlust zu skalieren.
Es ist somit sinnvoll, einfache Grafiken, die Sie in verschiedenen Größen und der immer gleichen Auflösung verwenden möchten, als Vektordateien anzulegen; z.B. Ihr Firmenlogo. Haben Sie dieses als Vektordatei vorliegen, können Sie es sowohl im Visitenkartenformat als auch in der Größe eines Großflächenplakats drucken lassen – die Auflösung des Logos bleibt erhalten.
Wir empfehlen daher bei der Gestaltung Ihrer Druckdaten die Verwendung vektorbasierter Grafikprogramme wie z.B. Adobe Illustrator oder InDesign.
Sollte sich schwarzer Text in den Daten befinden, muss dieser mit 100% Schwarz angelegt sein. Ein gemischtes Schwarz führt unweigerlich zu einem unsauberen Schriftbild. Zusätzlich ist es wichtig, dass die Schriftgröße nicht unter 5 pt liegt. Hier hört nicht nur die Lesbarkeit des Auges auf, sondern es kann zusätzlich sein, dass die Zeichensätze im Druck „zulaufen“. Das bedeutet, dass die Farbe der einzelnen Buchstaben ineinander läuft.